Logfiles lesen mit Vim Mon, May 10. 2010
(Große) Logfiles lesen mit Vim macht gerade auf Remote Rechnern nicht immer Spass, daher nimmt man für Read-Only Dateien in der Regel etwas Schlankeres wie less oder tail (und grep, awk, sed, ...)
Um Änderungen an Live Logfiles in Vim mitzubekommen, hilft das Plugin TailBundle (:TabTail theLog.file), welches Änderungen an Dateien auf Wunsch (Ctrl-K) oder automatisch wieder einliest (siehe :tabh updatetime).
Für das Suchen in Logfiles empfiehlt es sich das farbliche Markieren von Suchergebnissen mit :set hlsearch einzuschalten. Mit :nohlsearch lassen sich die aktuellen Markierungen entfernen, mit :set nohlsearch lässt sich das Markieren wieder ganz abschalten. Noch angenehmer geht das mit dem MultipleSearch-Plugin (:Search PATTERN), mit welchem mehrere Suchergebnisse unterschiedlich farblich markiert werden können.
Um Änderungen an Live Logfiles in Vim mitzubekommen, hilft das Plugin TailBundle (:TabTail theLog.file), welches Änderungen an Dateien auf Wunsch (Ctrl-K) oder automatisch wieder einliest (siehe :tabh updatetime).
Für das Suchen in Logfiles empfiehlt es sich das farbliche Markieren von Suchergebnissen mit :set hlsearch einzuschalten. Mit :nohlsearch lassen sich die aktuellen Markierungen entfernen, mit :set nohlsearch lässt sich das Markieren wieder ganz abschalten. Noch angenehmer geht das mit dem MultipleSearch-Plugin (:Search PATTERN), mit welchem mehrere Suchergebnisse unterschiedlich farblich markiert werden können. Meine rxvt-unicode / urxvt Konfiguration Thu, Mar 19. 2009

Auf der Suche nach einem Terminal Emulator mit Unicode Support, vernünftigem Font-Handling, der sparsam mit Ressourcen umgeht, aber dennoch Schmankerl wie Tabs, transparente Fenster oder URL-Recognition bietet, bin ich vor Jahren bei rxvt-unicode (urxvt) gelandet und seitdem wirklich glücklich.
Download: Meine ~/.Xresources Konfiguration
Firefox Extension: It's All Text Mon, Mar 3. 2008
Für einen Bericht mache ich mich in den nächsten Wochen, kurz vor dem Release von Firefox 3, noch auf die Suche nach den nützlichsten Firefox 2 Extensions. Auswahl gibt es genug, addons.mozilla.org listet knapp 2000 Extensions; dafür fehlen mir noch konkrete Zielgruppen Vorstellungen. Jedenfalls will ich mit knappen Notizen hier nützliche und weniger nützliche Begegnungen festhalten, beginnend mit Erweiterungen die ich selbst einsetze.
Vorrangig für UNIX Geeks interessant, die ohnehin in ihrem Editor (Vim, Emacs, ...) leben und gerade für längere Text- oder Codeeingaben auch im Web den Komfort ihres Editors nicht missen mögen, ist It's All Text. Diese Erweiterung blendet bei Aktivierung eines <textarea>-Elements, also eines mehrzeiligen Texteingabefeldes, einen kleinen edit-Button ein, welcher einen vorkonfigurierten Editor öffnet. Nach Verlassen des Editors wird der Text automatisch in das Textarea-Feld übernommen. Schreibtest - Wörter pro Minute Tue, Jan 15. 2008
Bei Mika gesehen:
94 Wörter
Und das beim zweiten Versuch auf einer 8 Jahre alten, total abgenutzen, klebrig-klapprigen, urlauten, Tasten verschluckenden und sehr schwerfälligen Tastatur von Microsoft: Das Natural Keyboard Pro, dessen Nachfolger mich seit Jahren entäuschen, so dass ich immer noch auf dem Ding rumhämmere.
94 Wörter
Du hast 391 Punkte erreicht, damit befindest du dich auf Platz 2270 von 102164
Du schreibst 517 Zeichen pro Minute
Du hast 94 korrekt geschriebene Wörter und
Du hast 2 falsch geschriebene Wörter
Und das beim zweiten Versuch auf einer 8 Jahre alten, total abgenutzen, klebrig-klapprigen, urlauten, Tasten verschluckenden und sehr schwerfälligen Tastatur von Microsoft: Das Natural Keyboard Pro, dessen Nachfolger mich seit Jahren entäuschen, so dass ich immer noch auf dem Ding rumhämmere.
Google hält mich für einen Virus! Sat, Jun 16. 2007
We're sorry but your querys looks similar to automated requests from a computer virus or spyware application.
Dieser Screenshot hier belegt, dass ich ein gefährliches Virus bin und wenn nicht das, dann doch mindestens ein Spion. (Juhuu!)
Wer sich nun wundert, wonach Viren und Spyware Programme wie ich üblicherweise so googlen: nach Auszügen aus Linker-Error Messages!
Meine .vimrc Mon, Jun 11. 2007
Vim ist ein großartiger Editor, auch wenn die Einstiegshürden nicht unbeträchtlich sind. So heißt es auf der Vi Lovers Home Page:
Doch dieser Aufwand lohnt sich auch heute - 31 Jahre nachdem Bill Joy vi schuf - immer noch. Insbesondere Personen die täglich viele Texte bearbeiten, sei es zum Schreiben von Mails, Notizen, Berichten oder zum Entwickeln von Software, sollten einen Blick wagen. Vim wird von Version zu Version besser und passt sich den neuen Herausforderungen an. So mögen IDEs mit integrierter Projekt- und Versionsverwaltung, Smart-IntelliSense, Live-Code-Evaluation, Debugging, automatisierten Refactoring-Features und integriertem Kaffee kochen locken, Vim bleibt mein tägliches Arbeitspferd.
Und überhaupt: Ein Editor der Emacs überlebt, ist ohnehin nicht umzubringen!
Vor vielen Jahren hatte ich eine Zeit lang GNU Emacs verwendet. Ich halte Emacs für einen großartigen "Editor". Allerdings war das irgendwann zusammen mit X11 auf meiner damaligen Kiste mit 16 MB RAM Kiste kein Vergnügen mehr und ich hatte X11 samt Emacs den Rücken gekehrt.
Mit Vim in der Standard-Konfiguration werde ich jedoch genauso wenig glücklich, wie mit den meisten Konfigurationen anderer Nutzer. Es hakt oft an diversen Details die ich bzw. meine Finger schon auf eine gewisse Weise gewohnt sind. Sei es die ruler-Setting oder dass ich per list/listchars gerne eine visuelle Rückmeldung über vorhandene Tabulatoren- und Zeilenenden-Zeichen erhalte.
Meine vimrc wurde über die Jahre von vielen Snippets und Tipps (die ich weitgehend schamlos, aber dankend, ohne Quellenangabe übernahm) anderer Vim-Nutzer angereichert und drohte ins grenzenlose zu wachsen. Mit meinem Umstieg auf Vim 7 vor einem Jahr, habe ich sie vollständig überarbeitet und drastisch gekürzt.
Das Design-Ziel meiner vimrc ist, sie möglichst kurz (d.h. unter 200 Zeilen) zu halten. Es gab durchaus Zeiten, in denen ihr Umfang der 2000 Zeilen Grenze gefährlich nahe kam.
Der hier veröffentlichte Hauptteil fasst derzeit knapp über Hundert Zeilen und stellt jenes Grundgerüst dar, welches ich auf allen meinen Rechnern einsetze. Wobei einige Teile ausgegliedert wurden:
Eine Empfehlung noch: vim ge-packt von Reinhard Wobst. Eine wunderbare Einführung und Referenz, die ich seit drei Jahren immer griffbereit in Tastaturnähe halte. Auch wenn sich das Buch noch auf Version 6.2 stützt, Angst vor einer aktualisierten Neuauflage braucht man wohl vorerst nicht zu haben. Auf eine Anfrage meinerseits meinte Reinhard, dass solange der Verlag noch einige Bücher vorrätig hat, die Chancen eher schlecht stehen und er außerdem ohnehin zur Zeit mit anderen Projekt ausgelastet ist.
Update: Im Oktober wird voraussichtlich eine neue (3.) Auflage (ISBN: 978-3-8266-1781-2) von vim gepackt erscheinen!
You cannot use Vi properly before knowing at least a handful of commands. This makes the threshold rather high. Vi doesn't get fast before you know 25 commands or so, and you won't be the cool dude(tte) before you know even more.
Doch dieser Aufwand lohnt sich auch heute - 31 Jahre nachdem Bill Joy vi schuf - immer noch. Insbesondere Personen die täglich viele Texte bearbeiten, sei es zum Schreiben von Mails, Notizen, Berichten oder zum Entwickeln von Software, sollten einen Blick wagen. Vim wird von Version zu Version besser und passt sich den neuen Herausforderungen an. So mögen IDEs mit integrierter Projekt- und Versionsverwaltung, Smart-IntelliSense, Live-Code-Evaluation, Debugging, automatisierten Refactoring-Features und integriertem Kaffee kochen locken, Vim bleibt mein tägliches Arbeitspferd.
Und überhaupt: Ein Editor der Emacs überlebt, ist ohnehin nicht umzubringen!
Vor vielen Jahren hatte ich eine Zeit lang GNU Emacs verwendet. Ich halte Emacs für einen großartigen "Editor". Allerdings war das irgendwann zusammen mit X11 auf meiner damaligen Kiste mit 16 MB RAM Kiste kein Vergnügen mehr und ich hatte X11 samt Emacs den Rücken gekehrt.
Mit Vim in der Standard-Konfiguration werde ich jedoch genauso wenig glücklich, wie mit den meisten Konfigurationen anderer Nutzer. Es hakt oft an diversen Details die ich bzw. meine Finger schon auf eine gewisse Weise gewohnt sind. Sei es die ruler-Setting oder dass ich per list/listchars gerne eine visuelle Rückmeldung über vorhandene Tabulatoren- und Zeilenenden-Zeichen erhalte.Meine vimrc wurde über die Jahre von vielen Snippets und Tipps (die ich weitgehend schamlos, aber dankend, ohne Quellenangabe übernahm) anderer Vim-Nutzer angereichert und drohte ins grenzenlose zu wachsen. Mit meinem Umstieg auf Vim 7 vor einem Jahr, habe ich sie vollständig überarbeitet und drastisch gekürzt.
Das Design-Ziel meiner vimrc ist, sie möglichst kurz (d.h. unter 200 Zeilen) zu halten. Es gab durchaus Zeiten, in denen ihr Umfang der 2000 Zeilen Grenze gefährlich nahe kam.
Der hier veröffentlichte Hauptteil fasst derzeit knapp über Hundert Zeilen und stellt jenes Grundgerüst dar, welches ich auf allen meinen Rechnern einsetze. Wobei einige Teile ausgegliedert wurden:
- gui - hauptsächlich Hintergrund-, Schrift- und Größeneinstellungen
- texte - automatisches Ausmerzen von häufigen Vertippern, Abkürzungen, eine Reihe von besonderen Einstellungen für Mail-/News-Beiträge, automatisches Konvertieren von Texten zu HTML (mit 2html.vim), usw.
- devel - Einstellungen, Mappings, Funktionen und Pakete die das Arbeiten abhängig von der aktuellen Sprach-/Programmierumgebungen enorm erleichtern
People don't know that vi was written for a world that doesn't exist anymore. -- Bill Joy
Eine Empfehlung noch: vim ge-packt von Reinhard Wobst. Eine wunderbare Einführung und Referenz, die ich seit drei Jahren immer griffbereit in Tastaturnähe halte. Auch wenn sich das Buch noch auf Version 6.2 stützt, Angst vor einer aktualisierten Neuauflage braucht man wohl vorerst nicht zu haben. Auf eine Anfrage meinerseits meinte Reinhard, dass solange der Verlag noch einige Bücher vorrätig hat, die Chancen eher schlecht stehen und er außerdem ohnehin zur Zeit mit anderen Projekt ausgelastet ist.- Meine .vimrc zum Download.
Update: Im Oktober wird voraussichtlich eine neue (3.) Auflage (ISBN: 978-3-8266-1781-2) von vim gepackt erscheinen!
Terabytemässiges Kopfschütteln Sat, Apr 28. 2007
Über mein erstes Gigabyte an Festplattenspeicher hatte ich mich noch riesig gefreut, mein erstes Terabyte hingegen lässt mich auch ein wenig den Kopf schütteln.
Über Bill Gates sagt man, dass er 1981 den Speicherbedarf von PCs mit "640K of memory should be enough for anybody" etwas unglücklich eingeschätzt haben soll. Unvorstellbar heute, und doch hätte ich vor zehn Jahren über 100 Gigabyte Festplatten sicherlich auch noch ähnliches gesagt.
Das Terabyte volllaufen lassen habe ich mit einer ICY BOX IB-351StUS2 in der eine Samsung T166 HD501LJ 500 GB betrieben wird.
Über Bill Gates sagt man, dass er 1981 den Speicherbedarf von PCs mit "640K of memory should be enough for anybody" etwas unglücklich eingeschätzt haben soll. Unvorstellbar heute, und doch hätte ich vor zehn Jahren über 100 Gigabyte Festplatten sicherlich auch noch ähnliches gesagt.Das Terabyte volllaufen lassen habe ich mit einer ICY BOX IB-351StUS2 in der eine Samsung T166 HD501LJ 500 GB betrieben wird.
Willkommen im Club, Ö1! Wed, Apr 25. 2007
Ö1 ist ein werbefreier österreichischer (öffentlich-rechtlicher) Radiosender und für mich seit Jahren meine primäre Radiostation. Er ist das einzige ORF Organ, welches den durch das Rundfunk-Bundesgesetz an den ORF gerichteten Kultur- und Bildungsauftrag annimmt und auch erfüllt. Wechselte ich ursprünglich als Hörer zu Ö1, da ich das gesprochene Wort und die Informationssendungen des Senders der Brittney-Spears-Daddelmusik-Bestrahlung anderer Sender vorziehe, konnte ich mich mit der Zeit auch mit dem Klassikprogramm sehr anfreunden.
Ein Manko hat die Sache: Man verpasst viel zu leicht eine Sendung. Auch bisher gab es durch den Ö1-Downloadservice "Ö1 zum Nachhören", die Möglichkeit gegen einen kleinen jährlichen Beitrag ausgewählte Aufzeichnungen von Sendungen runterzulanden. Nach dem Motto: "Lieber spät als nie" hat Ö1 es jetzt allerdings auch in den Podcast-Club geschafft. Auf der Ö1 Podcastseite bietet der Sender nun 14 seiner Sendungen als Podcast abbonnierbar an.
Über das Netz kann man Ö1 seit längerer Zeit über zwei Webstreams hören:
Leider jedoch in einer überraschend schlechten Audio Qualität.
Neben Ö1 höre ich noch BBC (vorwiegend Radio 4), WDR5 (Wissenschaftsmagazin Leonardo) und seit Holger Kleins Rundfunkgebührenapell vorallem Deutschlandradio und Deutschlandfunk.
Ein Manko hat die Sache: Man verpasst viel zu leicht eine Sendung. Auch bisher gab es durch den Ö1-Downloadservice "Ö1 zum Nachhören", die Möglichkeit gegen einen kleinen jährlichen Beitrag ausgewählte Aufzeichnungen von Sendungen runterzulanden. Nach dem Motto: "Lieber spät als nie" hat Ö1 es jetzt allerdings auch in den Podcast-Club geschafft. Auf der Ö1 Podcastseite bietet der Sender nun 14 seiner Sendungen als Podcast abbonnierbar an.
Über das Netz kann man Ö1 seit längerer Zeit über zwei Webstreams hören:
Leider jedoch in einer überraschend schlechten Audio Qualität.
Neben Ö1 höre ich noch BBC (vorwiegend Radio 4), WDR5 (Wissenschaftsmagazin Leonardo) und seit Holger Kleins Rundfunkgebührenapell vorallem Deutschlandradio und Deutschlandfunk.
Don't Try This at Home - Festplatte vs Magnet (0:1) Fri, Mar 2. 2007
Wissenschaftliche Experimente müssen u.a. nachvollziehbar und wiederholbar sein, von letzterem würde ich in diesem Fall allerdings Abstand nehmen...
Ein etwa zwei Jahre altes Powerbook (G4, 12" Zoll, 1024 MB RAM, 80 GB HD, 1.5 GHz), einen Digitus WLAN Antennenfuss und ganz wichtig: Man muss überzeugt davon sein, dass der Magnet viel zu schwach ist und eine Festplatte in einem Powerbook sowieso alleine schon durch das Apple-Strahlenschutzfeld vor allen bösen Geistern und Einflüssen sicher sei.
Was macht man, wenn nicht alle Anwesenden (wie etwa meine Person) im Raum der selben Überzeugung sind?
Klar, man demonstriert allen Ungläubigen durch eine Vorführung, dass man Recht hat - oder auch nicht. Also, kurzerhand für wenige Sekunden den Antennenfuss auf der linken Seite neben das Mousepad parken (darunter ist die Festplatte verbaut) und schon weiß man mehr.
Der Bildschirm ist eingefroren, der Sanduhr-Ersatz-Mauszeiger von OS X drehte sich, aber das System war eingefroren und zeigte keine weitere Reaktion mehr. Die Festplatte machte zunächst noch unscheinbare, leise klackende Geräusche, diese wurden jedoch schnell lauter. Beim nächsten Bootvorgang jaulte zunächst der CPU Lüfter laut auf und gleichzeitig ertönte auch das klackende Geräusch wieder. Der Bildschirm blieb schwarz bzw. grau... Die Festplatte ist eindeutig hinüber.

Hier eine Hörspielprobe (269K): Zu hören sind die ersten 15 Sekunden nach Einschalten des Geräts.
Update: Ich hatte bewusst den Namen der Person, welche im Namen der Wissenschaft die Festplatte ihres Powerbooks geröstet hatte, nicht genannt. Inzwischen haben mich jedoch mehrere Leser angesprochen, die den Beitrag so verstanden hatten, als wäre ich selbst das gewesen. Diese Ehre kann ich allerdings nicht für mich beanspruchen, daher mit Nachhalt: Weder habe ich mit dem Magneten rumgespielt, noch wurden diese Experimente mit meiner Hardware durchgeführt. Ich war reiner Augenzeuge. Ich habe auch eine neue (konvertierte) Version der Hörspielprobe hochgeladen - hört hier mal rein - sollte das jemand für den nächsten Sommerhit verwenden wollen, gerne.
Zutaten
Ein etwa zwei Jahre altes Powerbook (G4, 12" Zoll, 1024 MB RAM, 80 GB HD, 1.5 GHz), einen Digitus WLAN Antennenfuss und ganz wichtig: Man muss überzeugt davon sein, dass der Magnet viel zu schwach ist und eine Festplatte in einem Powerbook sowieso alleine schon durch das Apple-Strahlenschutzfeld vor allen bösen Geistern und Einflüssen sicher sei.
Was macht man, wenn nicht alle Anwesenden (wie etwa meine Person) im Raum der selben Überzeugung sind?
Die Demonstration
Klar, man demonstriert allen Ungläubigen durch eine Vorführung, dass man Recht hat - oder auch nicht. Also, kurzerhand für wenige Sekunden den Antennenfuss auf der linken Seite neben das Mousepad parken (darunter ist die Festplatte verbaut) und schon weiß man mehr.
Der Effekt
Der Bildschirm ist eingefroren, der Sanduhr-Ersatz-Mauszeiger von OS X drehte sich, aber das System war eingefroren und zeigte keine weitere Reaktion mehr. Die Festplatte machte zunächst noch unscheinbare, leise klackende Geräusche, diese wurden jedoch schnell lauter. Beim nächsten Bootvorgang jaulte zunächst der CPU Lüfter laut auf und gleichzeitig ertönte auch das klackende Geräusch wieder. Der Bildschirm blieb schwarz bzw. grau... Die Festplatte ist eindeutig hinüber.
Das Versuchs-Setup

Hier eine Hörspielprobe (269K): Zu hören sind die ersten 15 Sekunden nach Einschalten des Geräts.
Update: Ich hatte bewusst den Namen der Person, welche im Namen der Wissenschaft die Festplatte ihres Powerbooks geröstet hatte, nicht genannt. Inzwischen haben mich jedoch mehrere Leser angesprochen, die den Beitrag so verstanden hatten, als wäre ich selbst das gewesen. Diese Ehre kann ich allerdings nicht für mich beanspruchen, daher mit Nachhalt: Weder habe ich mit dem Magneten rumgespielt, noch wurden diese Experimente mit meiner Hardware durchgeführt. Ich war reiner Augenzeuge. Ich habe auch eine neue (konvertierte) Version der Hörspielprobe hochgeladen - hört hier mal rein - sollte das jemand für den nächsten Sommerhit verwenden wollen, gerne.
Umzugszeit Sat, Nov 25. 2006
Dieser Weblog wird über das Wochenende nach blog.datentyp.org übersiedeln. Wer bestehendes Interesse daran hat, möge bitte Montag den neuen Feed abbonnieren. Mit dieser Umsiedlung verbunden ist auch der Umzug der elektronischen Postadresse, Mails an eine meiner bisherigen Postfächer könnten deshalb in nächster Zeit eventuell verloren gehen.
Update: Vollzogen! Das Blog ist umgezogen, die Redirects sind gesetzt. Einige Korrekturen sind allerdings noch vorzunehmen, so dass Feed-Bezieher in dieser Woche damit rechnen müssen, vermehrt ältere (bearbeitete) Beiträge als neu gekennzeichnet zu sehen.
Update: Vollzogen! Das Blog ist umgezogen, die Redirects sind gesetzt. Einige Korrekturen sind allerdings noch vorzunehmen, so dass Feed-Bezieher in dieser Woche damit rechnen müssen, vermehrt ältere (bearbeitete) Beiträge als neu gekennzeichnet zu sehen.
www.datentyp.org Thu, Nov 9. 2006
Dieser Weblog ist ab heute auch unter www.datentyp.org erreichbar. Eventuelle Änderungen der bisherigen Newsfeed-Adresse werde ich hier, hoffentlich zeitnah genug, mitteilen.
Zur Registrierung kam es eigentlich recht spontan: In einem Usenet-Posting über Provider die Python 2.5 anbieten bin ich auf domainfactory aufmerksam geworden. Und dann führte ein Klick zum Nächsten. Hintergrund ist allerdings auch, dass Simon und ich beschlossen haben, theparallax.org, mittlerweile im siebten Bestehungsjahr, endgültig einzustellen. Umstellung, Auflösung und Rettung diverser Inhalte werden natürlich nicht von heute auf morgen geschehen; jedoch planen wir in den nächsten Wochen / Monaten das Seitensystem Schritt-für-Schritt in seiner bisherigen Form abzubauen und schließlich gänzlich aufzulösen.
Zur Registrierung kam es eigentlich recht spontan: In einem Usenet-Posting über Provider die Python 2.5 anbieten bin ich auf domainfactory aufmerksam geworden. Und dann führte ein Klick zum Nächsten. Hintergrund ist allerdings auch, dass Simon und ich beschlossen haben, theparallax.org, mittlerweile im siebten Bestehungsjahr, endgültig einzustellen. Umstellung, Auflösung und Rettung diverser Inhalte werden natürlich nicht von heute auf morgen geschehen; jedoch planen wir in den nächsten Wochen / Monaten das Seitensystem Schritt-für-Schritt in seiner bisherigen Form abzubauen und schließlich gänzlich aufzulösen.
Lit: Was war. Was wird. Wed, Nov 8. 2006
Was war.
Einiges, dennoch: zu wenig. Gründe dafür wie immer vielfältig; Gerfrieds einjähriger Erasmus-Aufenthalt in Lille ist einer davon. Unsere Vorstellungen reifen immer mehr. Wir haben das Konzept mit vielen Leuten besprochen, wodurch die Zuversicht wächst, dass der Bedarf für die Umsetzung unserer Vorstellungen definitiv vorhanden ist.
Die Domain litproject.org wurde registriert; wir nutzen nun eine eigenfinanzierte Infrastrukur. Simon hat einen ersten UserInterfaceDesign-Prototypen (Client) entwickelt, der mir schon ziemlich gut gefällt. Wir hatten wiedermal viele Ideen für richtig interessante Features. Wir haben verschiedene Entwicklungs- und Finanzierungsvarianten diskutiert und wir haben uns Gedanken um die Software-Architektur und die technische Realisierung einzelner Module gemacht.
Was wird.
Wir werden mit den bisherigen Inhalten von lit.berlios.de umziehen. Simon wird seine Arbeiten am UID-Prototypen fortsetzen und sich um die Webseite kümmern. Wir werden endlich Zeit finden, um mit dem Code hacken anzufangen.
Fehlermeldungen... Sat, Oct 21. 2006
Powerbook G4 Mon, Sep 11. 2006
Michael verdanke ich es, dass ich seit kurzem auf die Dienste eines Powerbooks G4s (12", 1 GHz, 512 MB RAM, inkl. kaputter Lüfter-Steuerung) zurückgreifen kann. Wodurch ich den sporadischen Kontakt mit Macs den ich in den letzten zehn Jahren immer wieder mal hatte, intensiveren kann. Ein großes Dankeschön von mir an dieser Stelle! Bisher bin ich von dem Kleinen ziemlich angetan. Web macht richtig Spass mit dem Gerät. Endlich funktioniert einfach mal alles. Flash, Realplayer, Quicktime & Co. Seiten wie YouTube erwachen zum Leben. Hauptsächlich nutze ich das Gerät um unterwegs etwas zu Schreiben, um morgens in der Küche sitzend Kaffee trinken und News|Bloglines lesen zu können, um DVDs zu gucken (derzeit The West Wing) und um per SSH Session diverse Arbeiten auf meinem Rechner durchzuführen.
Auch OS X ist nett (v10.4.7). Das eine oder andere Feature vermisse ich zwar, doch eigentlich bin ich froh, dass alles rennt und ich mich um nichts kümmern muss. Erstaunt hat mich der Neustartzwang des Rechners nach einem einfachen "Software Update" (iTunes und Quicktime). Äh?
Gerfried hat sich inzwischen auch ein MacBook gekauft. Abgesehen von der mehrwöchigen Wartezeit für die Lieferung scheint er sehr zufrieden damit zu sein.
Unnötig mies finde ich die Tastatur. Zwar lässt sich nach einer kleinen Eingewöhnungsphase prima damit tippen, einige Mankos stören jedoch weiterhin. Vorallem die kleine und ungünstig dimensionierte Enter-Taste, und natürlich die fehlende Beschriftung von für Entwickler und Unix-Nutzer essentieller Tasten wie { | ] [ } ~. Das @ hat es begrüßenswerterweise mittlerweile auf die Tastaturen von Macs geschafft, da kann man schon mal darüber hinwegblicken, dass die Belegung (Alt-L) eine andere ist. Das amerikanische Tastaturlayout scheint frei von vielen dieser Schwachstellen zu sein, weshalb ich für einen späteren MacBook (Pro) Kauf auch dazu tendiere mir ein Modell mit einer US-Tastatur zu bestellen. Sehr hilfreich erweist sich übrigens ein Tipp von Simon: Den Keyboard Viewer nutzen, um zu sehen wo diverse Zeichen versteckt wurden. Neuer Rechner, wiedermal... Fri, Sep 8. 2006
Im Jänner 2005 wurde mein damaliges Arbeitspferd (P III 500 Mhz, 384 MB RAM, Matrox G400) in den vorläufigen Ruhestand versetzt, nachdem sowohl die Hardware- als auch Softwareseitigen Wehwechen im täglichen Betrieb zunahmen.Kurzerhand wurde ein AMD64 Prozessor, eine Gainward-Grafikkarte und etwas Corsair Arbeitsspeicher auf ein ASUS Mainboard gesteckt und alles zusammen in einem Lian Li Gehäuse untergebracht. Ein Traum. Allerdings überlebte dieser Traum den Sommer 2006 nicht mit dieser Besatzung. Die Begegnung mit den Händen einer hier nicht näher genannt werden wollenden Person überstand die AGP-Grafikkarte leider nicht. Kurze Notiz: Soweit bekannt war es ein schneller Tod, ohne weitere Momente des Leidens.

Als Ersatz sollte, wenn schon, dann gleich eine PCIe-Grafikkarte angeschafft werden und dieses mal eine passive, denn obwohl ich mit zunehmenden Alter immer schlechter höre, sind einige aktive Lüftersysteme selbst für mich nur schwer zu ertragen.
Und weil eine PCIe-Grafikkarte auch ein neues Mainboard erfordert und Computer-Komponenten-Shopping ein ohnehin bekannt gefährliches Kreislaufsystem ist, führte eine ungeplante Ausgabe zur nächsten. Schließlich kam es wie es kommen musste und im Warenkorb landeten: eine neue Grafikkarte, ein neues Mainboard, eine neue CPU, ein neuer CPU-Kühler, ein neues Netzteil, eine neue Festplatte, eine neue Soundkarte und eine neue Netzwerkkarte. Kurz: ein neuer Rechner.

P.S.: Natürlich überstand meine Windows-Installation die Übersiedelung in den neuen Rechner nicht. Meine Linux-Installation hingegen murrte - bis auf die obligatorischen Probleme mit neuen Grafikkarten (und diversen propritären Treibern) - nicht einmal auf.
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